
In Ceduna leben neben den weissen Australiern auch Aborigines. Als ich vor 16 Jahren schon einmal in Australien war, war jede Begegnung mit ihnen erschütternd. Und das gleiche begegnet mir auch heute wieder. Grundsätzlich sieht man wenig Aborigines, wenn ich sie aber treffe, dann als betrunkene, schreiende Menschen auf der Strasse. Dies war in Ceduna elendig eindrücklich.
Eine Australierin sagte mir, dass der Umgang mit den Aborigines sehr kompliziert und unbefriedigend sei, da viele Handlungen als Rassismus bezeichnet würden. Selbst das Zurechtweisen von Aborigines Kindern in der Schule oder das Anhalten von stehlenden Aborigines sei nicht erlaubt.
Gleichzeit würde ihnen von der Regierung alles bezahlt werden, vom Haus über monatliches Geld.
Dies führe weiter zu gegenseitigem Unfrieden.
Die Aborigines wirken verloren und orientierungslos und es scheint, als ob niemand eine Lösung zu diesem Elend hat.
Ich weiss nicht, ob je eine Regierung so ohnmächtig gegenüber der eigenen Urbevölkerung gewesen ist, wie es in Australien der Fall ist.





Es wäre wunderbar, wenn ich beim nächsten Besuch ein hoffnungsvolleres Bild antreffen würde und die Bemühungen der Regierung Früchte tragen. Bis dann wünsche ich, dass es allen, die ich nicht gesehen habe, besser geht als die, welchen ich begegnet bin.






Der Steg von Ceduna mit meinem Campingplatz rechts im Bild.

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